North Luangwa Nationalpark
Der North Luangwa gilt als einer der ursprünglichsten Nationalparks der Welt und wurde ebenso wie der South Luangwa 1972 zum Nationalpark erklärt wurde.
Mit einer Größe von 4640 km2 ist der Nationalpark halb so groß wie der Soth Luangwa. Der namensgebende Luangwa-Fluss wir von verschiedenen Flüssen vor allem aus dem Muchinga Escarpment als auch vom Osten gespeist. Unter anderem dem Mwaleshi, Luanga und Lundazi. In der Regenzeit führen sie kristallklares Wasser, in der Trockenzeit jedoch bleiben nur kleine Wasserlöcher zurück, die den Wildtieren als lebensrettende Wasserquelle dienen.
Der Park ist von Dezember bis April geschlossen, nur wenige Monate erreichbar und hat somit auch keine permanenten Lodges.
Ein wirkliches Abenteuer: über anspruchsvolle und schwierige Pisten geht es steil bergab in Richtung Luangwa Tal. Keine Menschen, keine Fahrzeuge, absolute Wildnis. Selbst in der Hochsaison wird man dort kaum auf Touristen treffen.Die einsame Lage und die unvergleichliche Stimmung des afrikanischen Busches liefert wunderbare “Out of Africa-Gefühle”.
Die Tierwelt ist überaus artenreich und vergleichbar mit dem South Luangwa. Große Büffelherden, viele Löwen und andere Raubkatzen haben dort ihre Heimat. Der Elefantenbestand erholt sich gerade wieder. Der Kampf gegen die Wilderei wird in dem Buch „The Eye of the Elephant“ von Delia und Mark Owens eindrücklich beschrieben.
Neben Gnus, Zebras findet man hier vor allem Impalas und Pukus. In den Flüssen tummeln sich eine große Zahl von Flusspferden und Krokodilen, welche teilweise sogar den Löwen die Beute streitig machen. In einem geschützten, bewachten Bereich werden in einem Projekt Spitzmaulnashörner angesiedelt.
Im Tal herrscht Combretum-Gebüsch vor, welches sich zwischen den abgestorbenen Mopane-Bäumen ausbreiten konnte. Die immer noch sichtbaren Vegetationsschäden wurden durch eine hohe Elefantenpopulation in den 70er Jahren angerichtet. An den Flussläufen finden sich Marula- und Leberwurstbäume.
Bekannt ist der North Luangwa auch durch seine Walking-Safaris, wo man mit bewaffneten Rangern 3 - 4 Stunden im Busch unterwegs ist.












