Lower Zambezi Nationalpark

Der Lower Zambezi Nationalpark ist Sambias jüngster Nationalpark und liegt ca. 100 km flussabwärts von den Viktoria Wasserfällen. Der 4 092 km² große Park folgt dem Zambesi über 120 Kilometer vom Chongwe Fluss durch die Mpata Schlucht. Hier musste David Livingstone erkennen, dass es unmöglich war, sich weiter auf dem Wasserweg in den Norden vorwärts zu bewegen. Da der Park erst 1983 zum Nationalpark erklärt wurde, ist er noch relativ wenig entwickelt und man kann hier die Wildnis intensiv erleben.

Die Landschaft des Parks wird hauptsächlich von Wäldern und Savannen geprägt, dem idealen Lebensraum eines großen Wildtierbestandes. Teilweise ist das Gelände jedoch so gebirgig, dass es für die Tiere unüberwindbar scheint und sie sich hauptsächlich im Sambesi-Tal aufhalten. Da die Tümpel in der Trockenzeit die einzigen Wasserquellen im Umkreis sind, versammeln sich hier zahlreiche Tiere.

Der Park ist insbesondere für sein afrikanisches Großwild wie Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Antilopen, Nilkrokodile und Flusspferde bekannt.

Der Lower Zambesi Nationalpark beheimatet außergewöhnlich viele Vogelarten. Jeder Vogelliebhaber kommt hier voll auf seine Kosten. Die Schreie des Seeadlers kann man schon von Weitem hören oder die farbenprächtigen Bienenfresser an ihren Nistplätzen entlang der Klippen beobachten.

Die Landschaft wird vom wechselnden Wasserstand des Sambesi geprägt. Die Vegetation des Nationalparks setzt sich hauptsächlich aus den typischen Uferlandschaften, grasbewachsenen Inseln, Tümpeln und Sandbänken zusammen.

In den trockeneren Gegenden im Süden des Parks finden sich Mahagoni-, Ebenholz-und Affenbrotwälder sowie wilde Feigenbäume.