Kidepo Nationalpark
Mit dem Ziel, das artenreiche Savannengebiet im Dreiländereck Uganda, Südsudan und Kenia zu schützen, wurde der Kidepo Nationalpark 1962 gegründet. Mit weniger als 3.000 Besuchern pro Jahr gehört er zu den am wenigsten besuchten Nationalparks Afrikas. Die abgeschiedene und unberührte Landschaft kommt vor allem Flora und Fauna zugute und so verwundert die verhältnismäßig hohe Anzahl verschiedenster Tierarten nicht wirklich. Elefantenherden, Löwenfamilien, Steppenzebras und eine stabile Giraffenpopulation sind hier zuhause. Kaffernbüffel, Kuhantilopen, Defassa-Wasserböcke, kleine Antilopen, Hyänen, Wüstenfüchse, Orbi und Buschducker leben ebenfalls hier. Besonders viele Greifvogelarten finden sich unter den fast 500 verschiedenen Vogelarten. Die 1.442 km² wilde und ursprüngliche Landschaft wird von mächtigen Gebirgsketten flankiert, das Bergpanorama besticht durch die hoch aufragenden Gipfel des Mt. Morungore (2.750m) und des Mt. Zulia (2.147m). Der Park wird gespeist durch den Kidepo River und den Naurus River, welcher im Gegensatz zum Kidepo River ganzjährig Wasser führt. Zahlreiche Tiere halten sich zu dieser Zeit an den verbleibenden Wasserlöchern des Nauruk-Tals auf. Ein weiteres Highlight sind die heißen Quellen von Kanantarok nahe der sudanesischen Grenze. Die Regenzeit herrscht von April bis September, sodass die Monate Oktober bis März als ideale Reisezeit gelten.





