Tarangire Nationalpark

Berühmt für seine gewaltigen Affenbrotbäume und eine hohe Elefantenpopulation ist der Tarangire Nationalpark längst kein Geheimtipp mehr. Der ganzjährig wasserführende Tarangire River ist Lebensader des Parks und beliebtes Ziel für ausgiebige Tierbeobachtungen. Am Flussufer finden sich, vor allem während der Trockenzeit, regelmäßig Giraffen, Zebras, Gnus, Wasserböcke, Nilwarane sowie Schreiseeadler, verschiedene Königsfischer, Reiher und Störche ein.

In der Regenzeit verteilen sich die Tiere in dem 2.850 qkm Wildschutzgebiet, in dem Strauße, Zwerg- und Zebramangusten, Grüne Meerkatzen, Löwen und Leoparden, Warzenschweine und Schakale leben. Besonders interessant ist der Park auch für Vogelliebhaber. Schwarzköpfchen und Gabelracken, Glanzstare und Hornvögel, verschiedene Webervögel und Frankoline sind häufig anzutreffende Arten.

Im schwer zugänglichen, sumpfigen Süden des Parks leben Pythons und Kudus. In jüngster Zeit sind dort sogar vereinzelte Wildhunde gesichtet worden.