Krüger Nationalpark

Der Krüger Nationalpark ist das größte und bekannteste Natur- und Wildschutzgebiet Südafrikas. Er befindet sich im Nordosten des Landes in den Provinzen Limpopo und Mpumalanga und grenzt an die Nachbarländer Zimbabwe und Mosambik. Nicht weit entfernt liegt das Königreich Swasiland. Um den Bestand der Wildtiere zu gewährleisten, deklarierte Paul Kruger, südafrikanischer Politiker, 1898 das Sabie Game Reserve zum Schutzgebiet. Erst 28 Jahre später wurde das Gebiet offiziell durch die Regierung zum Kruger National Park erklärt. Neben den Majestäten der Tierwelt- die berühmten Big Five – sind in dem knapp 20.000 km² großen Nationalpark fast 150 Säugetierarten, über 500 Vogel-, 114 Reptilien- und 34 Amphibienarten beheimatet. Trotz der enormen Ausmaße sind Tierbeobachtungen garantiert. Giraffen überragen die hohen Gräser, Antilopen springen durch das Gebüsch und hier und da entdeckt man Paviane und Meerkatzen auf den Bäumen. Zahlreiche Flüsse winden sich durch den Park, an den Ufern und an Wasserlöchern zeigt sich der ganze Facettenreichtum der Tierwelt. Flusspferde, Krokodile, Zebras, Kaffernbüffel und Löwen finden sich hier. Auf den rund 1.800 Straßenkilometern des Parks kreuzen sicherlich immer wieder große Elefantenherden Ihren Weg. Besonders beeindruckend ist auch die Begegnung mit einem Nashorn. Die unter Schutz stehenden Tiere werden noch immer nachts von Wilderern gejagt und getötet. Auch deshalb werden die Standorte der Nashörner von Rangern und Safari-Führern verschlüsselt weitergegeben.